Woran erkennt man ein gutes Katzenfutter?

Die Auswahl an Katzenfutter ist riesig. Doch woran erkennen Sie, ob es sich um hochwertiges Futter handelt? Was sollte enthalten sein und was nicht? Dies erfahren Sie im folgenden Ratgeber. 

Gutes Katzenfutter – für die Gesunderhaltung der Katze

Hochwertiges Futter sorgt für eine bedarfsdeckende Ernährung der Katze. Somit trägt es dazu bei, dass sie gesund bleibt. Auch wichtig ist es, dass es gut verdaulich ist. Hochwertiges Katzenfutter von qualitativ schlechteren Produkten zu unterscheiden, ist nicht schwer. Es genügt der Blick auf das Etikett der Verpackung. Die Liste der Inhaltsstoffe ist nach dem Anteil sortiert. Was zuerst erscheint, ist also prozentual am meisten enthalten.

Welche Inhaltsstoffe befinden sich in einem hochwertigen Katzenfutter?

Katzen sind Fleischfresser, sodass sie vor allem Fleisch benötigen und dieses an erster Stelle stehen sollte. Der Anteil beträgt im Idealfall etwa zwei Drittel. Auch Taurin ist für viele Stoffwechselvorgänge wichtig. Der Körper der Katze kann die Aminosäure nicht selber herstellen. Ein Mangel kann zu Wachstumsstörungen, Deformationen der Wirbelsäule, einem geschwächten Immunsystem, einer Versteifung des Herzmuskels, einer Blindheit und Unfruchtbarkeit führen. Die Katze benötigt zudem Vitamine wie A, C und D sowie Mineralien. Insbesondere Kalzium und Phosphor sind für den Knochenaufbau sowie gesunde Nieren wichtig. Tierische Nebenerzeugnisse wie Innereien können sinnvoll sein, aber es kann sich dabei auch um minderwertige Schlachtabfälle handeln. Eine genaue Spezifizierung ist daher wichtig.

Welche Stoffe sollten wenig oder gar nicht enthalten sein?

Der Fettanteil sollte maximal 30 Prozent betragen. Kohlenhydrate sind schwer verdaubar. Daher sollte der Anteil nicht bei mehr als acht Prozent liegen. Getreideprodukte sollten nicht oder nur in geringen Mengen enthalten sein. In Getreide stecken zu viele Kohlenhydrate, welche die Katze nicht verwerten kann. Zucker gehört nicht in das Futter, da es die Nieren belastet und zu Diabetes führen kann. Es wird häufig auch als Karamell, Inulin, Cassia Gum usw. getarnt. Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker sollten ebenso nicht enthalten sein, da sie zu Allergien führen können. Die Folgen von minderwertigem Futter mit künstlichen Zusatzstoffen (E-Nummern) können Futterunverträglichkeiten und Allergien sein.

Wie erkennen Sie hochwertiges Katzenfutter?

  • Zutaten und Nebenerzeugnisse sind einzeln und klar deklariert
  • Tierische Nebenerzeugnisse sind genau erläutert
  • Hoher Fleischanteil (mindestens 60 Prozent)
  • Wenig pflanzliche Erzeugnisse wie Reis, Kartoffeln oder Gemüse
  • Keine Füll- oder sonstige Zusatzstoffe, Schlachtabfälle, Milchprodukte
  • Kein Zucker, Soja und Weizen

Hohe Feuchtigkeit

Viele Katzen sind trinkfaul. Daher ist es umso wichtiger, dass sie aus der Nahrung genügend Flüssigkeit beziehen. Im Katzenfutter sollte mindestens 50 Prozent Feuchtigkeit enthalten sein. Hilfreich ist gut verdauliches Futter. Damit wird weniger Stuhl gebildet, sodass mehr Wasser zur Verfügung steht, zum Beispiel für die Harnbildung und -verdünnung. Die richtige Ernährung beeinflusst somit auch die Harngesundheit. Eine ausgewachsene Katze sollte täglich 170 Milliliter Flüssigkeit zu sich nehmen.

Fazit

Jeder Katzenbesitzer möchte natürlich, dass das Tier fit und vital ist und nicht krank wird. Dies können Sie positiv beeinflussen, indem Ihre Katze hochwertiges Futter bekommt. Es hat einen hohen Fleischanteil, enthält die notwendigen Vitamine, Mineralstoffe und wichtige Zusätze wie Taurin. Beachten Sie: Gutes Katzenfutter erkennen Sie nicht unbedingt am Preis. Werfen Sie einen Blick auf die Zutatenliste und setzen Sie auf hochwertiges und nährstoffreiches Katzenfutter.

Woran erkennt man ein gutes Katzenfutter?
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